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Allgemeines Florida ist ein Bundesstaat im Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist bekannt als der Sunshine. Florida“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „el campo que floral“, was so viel bedeutet wie: „Das Land der Blumen“ Der Staat wurde von den spanischen Entdeckern während der Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt Pascua Florida. Die Bundesstaatenabkürzung für Florida lautet Fla. und die postalische Abkürzung ist FL. Das Emblemtier Floridas (Florida State Animal) ist der Florida Panther. Die Hauptstadt des beliebten Ferienziels ist Tallahassee. In der Ferienzeit besuchen mindestens 2 Mio. Menschen Florida. Geographische Lage Florida ist eine Halbinsel im Südosten der USA. An der Ostküste liegt der Atlantische Ozean, an der West- und an der Südküste der Golf von Mexiko. Der Bundesstaat besitzt am südlichen Ende eine Inselkette, die „Keys“ genannt werden. Die bekanntesten sind die Florida Keys, die durch 42 Brücken miteinander verbunden sind. Am Ende dieser Inselkette liegt Key West. Von dort aus sind es nur 140 Kilometer bis nach Kuba. In Key West befindet sich auch der südlichste Punkt der kontinentalen USA. Mit einer Gesamtfläche von 170.304 km² hat Florida den 22. Platz unter den Bundesstaaten. 30.634 km² (17,99 %) des Staatsgebietes sind Wasserflächen. Nachbarstaaten Im Norden liegen die US-Bundesstaaten Georgia und Alabama. Es liegt in der Nähe von Kuba, Haiti und anderen Ländern der Karibik. Nach Hawaii ist es der südlichste Staat der USA. Bevölkerung Florida hat 18.328.340 Einwohner, davon 76,3 % Weiße, 15,3 % Dunkelhäutige und Afroamerikaner, 2,2 % Asiaten und 0,3 % Indianer. Florida ist der viertbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Religion Die Bevölkerung Floridas, gehört vor allem verschiedenen protestantischen Kirchen an. Jedoch steigt der Anteil der Katholiken rasant, vor allem wegen der Immigration von Einwanderern aus Kuba, der Dominikanischen Republik oder aus anderen lateinamerikanischen Staaten. Im Gegensatz zu anderen Südstaaten der USA hat Florida einen erheblichen Anteil an Juden, der etwa 4% ausmacht. Die wichtigsten Religionsgemeinschaften im Jahr 2000: 2.596.148 Katholische Kirche, 1.292.097 Southern Baptist Convention, 628.485 Judentum, 458.623 United Methodist Church. Politik Florida hat ein Zwei-Kammern-System mit einem 40-köpfigen Senat und ein Repräsentantenhaus mit 120 Mitgliedern. Der derzeitige (2007) Gouverneur von Florida ist der Republikaner Charlie Crist. Obwohl Florida, wie die anderen Südstaaten, bis in die 1950er eher den Demokraten zugewandt war, kam es durch die Liberalisierung der Demokraten zu einer republikanischen Dominanz. Momentan ist das Verhältnis Republikaner zu Demokraten etwa 1:1, obwohl die Republikaner in den letzten Jahren zunehmend an Stärke gewannen. Die entscheidende Rolle bei Präsidentschaftswahlen, die Florida in den Jahren 2000 und 2004 zufiel, verdankt der Staat in erster Linie seinem rasanten Bevölkerungszuwachs. Die Gruppen, welche die meisten Einwanderer in Florida stellen, sind die sogenannten Hispanics sowie die Ruheständler aus dem Snow Belt. Beide Gruppen können in ihrer Gesamtheit keiner der beiden Parteien eindeutig zugeordnet werden. Daher bringt die Einwanderung in Florida, das sich hierdurch auch von seinem Image als sonnenverwöhnter Agrarstaat lösen konnte, keinem politischen Lager eindeutige Vorteile. Die in den vergangenen Jahren sehr engen Ausgänge bei den Präsidentschaftswahlen in Florida, machen den Staat für die Demoskopen nahezu unberechenbar. Neben dem Wandel vom Südstaat zum neuen modernen Melting pot der USA brachte das Bevölkerungswachstum auch einen enormen Anstieg der Wahlmännerstimmen mit sich. Diese stiegen im Verhältnis zu den anderen Staaten der USA in Florida seit dem New Deal am stärksten. 1940 stellte Florida sieben, ab 1944 dann acht, 1952 zehn, 1964 bereits 14, 1972 dann 17 Stimmen. Der rasante Anstieg der Bevölkerung begann in den 1980er Jahren, als sich in Florida vermehrt Flüchtlinge aus Kuba ansiedelten. Die Zahlen entwickelten sich wie folgt: 1984, 21 Stimmen; 1992, 25 Stimmen; 2000, 27 Stimmen. Florida rückte damit im Electoral College von Platz 31 bis auf den vierten Platz vor, den es seit 1992 innehat. Bei den letzten Wahlen seit 1952 entschied sich Florida bis auf 1964, 1976, 1996 und 2008 immer zugunsten der Republikaner. In Miami konkurrieren die liberalen Demokraten mit den reichen Exil-Kubanern, die eher den Republikanern zugewandt sind. Tampa war früher das Zentrum der Demokratischen Partei, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem Pro-Republikaner-Zentrum entwickelt. Die Universitätsstadt Tallahassee ist zu einem neuen starken Zentrum der Demokraten geworden.
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